Inge Aures, MdL
01.05.2010
“Jeder, der schon heute genauer hinsieht, weiß: Der Kauf der Hypo Alpe Adria durch die Landesbank verlief nach dem Schema Tricksen, Tarnen und Täuschen. Am Ende wurde dann – unter aktiver Beteiligung von Mitgliedern der CSU-Staatsregierung – die Katze im Sack gekauft. Bei der Beschaffung und Verwertung von Informationen zum Kauf wurden viele Beteiligte ihrer Verantwortung offensichtlich nicht gerecht”, sagt Inge Aures, die als Landtagsabgeordnete in beiden Gremien sitzt, die der Landtag in Sachen Landesbankaffären eingesetzt hat.
Als Mitglied des Untersuchungsausschusses zur HGAA-Affäre hat sie die die Verantwortlichen in Vorstand und Verwaltungsrtat der BayernLB vor die Fragen zu stellen: Haben sie nur ohne Sachkenntnis entschieden, haben sie verantwortungslos entschieden oder/und war bei der Entscheidung womöglich auch kriminelle Energie im Spiel.
Als stellvertretende Vorsitzende der Landesbankkommission kümmert sich Inge Aures um die Krisenbewältigung und Schadensbegrenzung bei der BayernLB , die nach dem US-Immobilien-Crash 2008 auf einem Berg von Ramschpapieren sitzengeblieben war. Eine 10-Milliarden-Euro-Burgrschaft muste der Freistaat aufnehmen, um die Bank zu stützen.
Inge Aures w3ar von 1994 bis 2007 sie Oberbürgermeisterinvon Kulmbach, bevor sie im Herbst 2008 mit dem zweitbesten Ergebnis aller SPD-Kandidaten in Oberfranken erstmals in den Bayerischen Landtag ein. Sie gehört dem Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit an.



